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Vorzeigepapa

 

 

 

 

 

 

 

Ein sehr schönes Beispiel, wie Werbung auch sein kann: Ein Vater bäckt mit seinem Sohn. Ganz normal.

 

 

Was nun? Sportgeschäft oder Freudenhaus? Mit Reaktion Werberat und Unternehmen

Sport-, Mode- und Skiverleihgeschäftes „Freudenhaus” aus Obertauern (Pongau)

In der aktuellen Kampagne wirbt das „Freudenhaus” mit einem „kopflosen” Frauenkörper im Bikini, der in einer Winterlandschaft in aufreizender Pose steht. Der Slogan dazu lautet: „Die heißeste Zeit des Jahres – Saisoneröffnung in LürzerObertauern”. Ebenfalls wird in der Kampagne auf einen Wettbewerb hingewiesen, den man in Unterwäsche startet und dabei ein hochwertiges Skipisten-Outfit gewinnen kann.

Wir beurteilen diese Werbekampagne als sexistisch. Eine Frau wird eindeutig als Sexobjekt benutzt. Die Frau wird ohne Kopf dargestellt, ist bis aufs knappste leicht bekleidet (trotz des Winters) und das Bild wurde offensichtlich stark mit Photoshop bearbeitet, damit sexuelle Attribute wie Taille und Po noch stärker in den Fokus rücken. Die Sujets sexualisieren Frauen und bedienen Geschlechterklischees, die Werbelinie steht nicht in Zusammenhang mit dem Produkt (Skiverleih).
Ein Dank auch an salzburg24 für die treffende Berichterstattung!

Was sagen Unternehmen und Werberat? Weiterlesen

Image-Fragen – Geschlechterdifferenz und Begehren in der TV-Werbung

 Stadt:Dialog der Stadt Salzburg und
der Watchgroup gegen sexistische Werbung

Im Bild (Zenz) v.l.: Barbara Sieberth, Alexandra Schmidt, Christian Salic, Sylvia Mieszkowski
Im Bild (Zenz) v.l.: Barbara Sieberth, Alexandra Schmidt,
Christian Salic, Sylvia Mieszkowski

Werbung wirkt

Image-Fragen – Geschlechterdifferenz und Begehren in der TV-Werbung“ – so lautete der Titel des Vortrags von Sylvia Mieszkowski beim Stadt:Dialog des Frauenbüros der Stadt Salzburg und der Watchgroup gegen sexistische Werbung am 11. April 2013. Mieszkowsi forschte als „Scientist in residence“ an der Universität Salzburg, dem Forschungsförderungsprojekt der Stadt Salzburg. Mit Videoclips der Firmen Renault, Johnny Walker und IKEA zeigte sie, dass sich Unternehmen zwar nach wie vor an eine heteronormative – klassisch und traditionell lebende – Zielgruppe richten, aber immer mehr queer – anders – lebende Gruppen ansprechen wollen. Weiterlesen