„Fällt uns nix ein, nehmen wir eine Nackte!“

Anna Schiester Podium

Unsere Postkartenaktion „Kommt Ihnen etwas seltsam vor“ hat viel Aufsehen erregt – das freut uns, denn das war die Absicht. Hier eine Reaktion eines Werbers, der „sex sells“ vehement verteidigt:

Wir brauchen keine Mini-Alice-Schwarzers http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/chronik/standpunkt-wir-brauchen-keine-mini-alice-schwarzers-d833455.html

und eine Reaktion eines Werbers, der ebenso vehement dagegen ist:

Wir brauchen keine Mini-Hugh-Hefners http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/wirtschaft/wir-brauchen-auch-keine-moechtegern-hugh-hefners-d850886.html/action/recommend/1/send/1/#form

Kein Pfeffer im Hintern

imageWahlwerbung ist leider oft nicht frei von Sexismus. Dieses Sujet der SPÖ-Grödig wurde von der Salzburger Watchgroup an die Wiener Watchgroup zur Bewertung weiter geleitet. Das ist die Vorgangsweise, wenn die Werbung Unternehmen/Organisationen betrifft, die den Watchgroup Mitgliedern nahe stehen. Hier die Entscheidung:

http://www.werbewatchgroup-wien.at/entscheidungen/aktuelle?_%5bADS%5d%5bid%5d=2007

„Kommt Ihnen hier etwas seltsam vor?“ – Männer posieren

Sujet_JungeswildBilder prägen unseren Alltag, sie beeinflussen den Blick auf unsere Welt. Sexistische Bilder sind dabei leider keine Ausnahme und werden von vielen Menschen als „normal“ hingenommen. Mit der Kampagne „Männer posieren!“ will die Salzburger Watchgroup gegen sexistische Werbung zeigen, wie skurril und seltsam es wirkt, wenn Männer in typischen (sexistischen) Frauenposen in der Werbung dargestellt werden.

Die Fotos sind als Freecards im Februar 2014 in Stadtgebiet Salzburg erhältlich oder beim Frauenbüro der Stadt Salzburg unter frauenbuero@stadt-salzburg.at anfordern.

Weitere Informationen zur Aktion: 2014-02-PK_Watchgroup_Kampagne_Männer_posieren

Sujet_MaschenmannKommt Ihnen etwas seltsam vor

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Weiter so, liebes Werbeteam von dm!

dm LehrlingeDer dm Drogeriemarkt sucht Lehrlinge. Wir finden, die Plakate und Texte dazu sprechen junge Frauen und Männer gleichermaßen an und das gefällt uns!
Das Bild zeigt eine junge Frau, die, sich die Lippen zu schminken und einen jungen Mann, der gerade seine Haare stylt – wir wären bei beiden gerne Kundin.
Und auf den Plakaten in den dm-Filialen sind auch die Berufe angeführt – allesamt mit großem „I“: KosmetikerIn, FiseurIn…
Eine wohltuendes Beispiel, dass es auch anders geht: geschlechtergerecht, fair, gut formuliert und fotografiert – weiter so.

Transporte welcher Art? – Werberat sagt „Stopp“!

2013_PlatzerAufgrund einer Beschwerde hat die Watchgroup gegen sexistische Werbung folgendes Sujet analysiert und gemäß des Kriterienkataloges als sexistisch eingestuft:
Auf einem LKW der Firma Platzer Transporte ist eine fast nackte, über einem Bild von einem LKW aufreizend liegende Frau zu sehen.

Die Frau trägt nur einen String-Tanga und schaut den/die Betrachtende/n lasziv an. Ihre Lippen und Beine sind leicht geöffnet und sie trägt High-Heels, ihr Becken ist erhöht. Die Sexualisierung vor allem von Frauenkörpern ist hier in eindeutiger Form als sexistische Werbung umgesetzt: Weiterlesen

Was nun? Sportgeschäft oder Freudenhaus? Mit Reaktion Werberat und Unternehmen

Sport-, Mode- und Skiverleihgeschäftes „Freudenhaus” aus Obertauern (Pongau)

In der aktuellen Kampagne wirbt das „Freudenhaus” mit einem „kopflosen” Frauenkörper im Bikini, der in einer Winterlandschaft in aufreizender Pose steht. Der Slogan dazu lautet: „Die heißeste Zeit des Jahres – Saisoneröffnung in LürzerObertauern”. Ebenfalls wird in der Kampagne auf einen Wettbewerb hingewiesen, den man in Unterwäsche startet und dabei ein hochwertiges Skipisten-Outfit gewinnen kann.

Wir beurteilen diese Werbekampagne als sexistisch. Eine Frau wird eindeutig als Sexobjekt benutzt. Die Frau wird ohne Kopf dargestellt, ist bis aufs knappste leicht bekleidet (trotz des Winters) und das Bild wurde offensichtlich stark mit Photoshop bearbeitet, damit sexuelle Attribute wie Taille und Po noch stärker in den Fokus rücken. Die Sujets sexualisieren Frauen und bedienen Geschlechterklischees, die Werbelinie steht nicht in Zusammenhang mit dem Produkt (Skiverleih).
Ein Dank auch an salzburg24 für die treffende Berichterstattung!

Was sagen Unternehmen und Werberat? Weiterlesen

Dunapack Mosburger – klar sexistisch

Scanned DocumentWir dürfen auf eine aktuelle Entscheidung aus Wien hinweisen, die eine Werbung der Firma Dunapack Mosburger als klar sexistisch eingestuft hat. Hier findet ihr die Beschreibung aus Wien.