Moosleitner – diesmal trifft es Männer

MoosleitnerSchon länger muss für das „beste Stück“ der Firma „Moosleitner. Kies, Beton, Erdbau, Abbruch, Recycling“ ein nackter Männerkörper herhalten. Sexistische Werbung einmal andersrum? Auf dem jüngsten Plakat ist im Genitalbereich eines liegenden und nur vom Kinn abwärts zu sehenden Mannes ein Bagger für Abbrucharbeiten wie ein erigierter Penis positioniert. Der männliche Intimbereich wird damit als Werbefläche – ohne Bezug zu den Produkten der Firma Moosleitner – zum Anpreisen eines Nutzfahrzeugs benutzt und bedient damit die eindeutigste Form von sexistischer Werbung.

Der Bildtext legt allerdings noch ein Schäuflein nach: „Unser bestes Stück ist 27 m lang … und reißt alles nieder“. Nachdem der Bagger ganz offensichtlich mit dem Penis des liegenden Mannes verglichen wird, was bedeutet dann die aggressive Handlung des „Niederreißens“? Die Werbung der Firma Moosleitner ist eindeutig sexistisch gegen Männer und Frauen.

Das findet auch die Grazer Watchgroup gegen sexistische Werbung – hier nachzulesen.

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